Schlagwort-Archiv: Samadhi

Vedanta und Jnana Yoga im Alltag

Damit will ich jetzt mal die Fragen abschließen, denn natĂŒrlich bleibt dann weiter die Hauptfrage, „Wie setze ich das jetzt im Alltag um?“ und dort denkt öfters an diese Frage, die Rama den Hanuman gestellt hat, „Wer bist du?“ und Hanuman hat gesagt, „Auf der physischen Ebene bin ich Dein Diener. Auf der geistigen Ebene bin ich Teil von Dir. Und auf der höchsten Ebene bin ich Du.“ oder eins, kann man auch sagen. Und so bleiben auch und gerade fĂŒr den Jnana Yogi alle Yogawege weiter wichtig. Nicht, dass ihr jetzt denkt, „Von heute an keine Asanas und Pranayama mehr, keine Mantras mehr, kein uneigennĂŒtziger Dienst mehr und Yogastunden unterrichte ich auch nicht mehr. Und ich lege mich auf eine Parkbank und sage, Ahambrahmasmi.“
Vielleicht noch eine Geschichte, die Swami Vishnu-devananda an der Stelle gerne erzĂ€hlt hat. Das war die Geschichte von einem Aspiranten. Der war bei einem Lehrer und hat gehört, „Alles ist Brahman, alles ist Bewusstsein, es gibt nur eine Welt, die ganze Welt gehört nur dem kosmischen Bewusstsein und du bist Brahman. Damit gehört die ganze Welt dir.“ Der ist dann in ein Restaurant gegangen und hat sich ein fĂŒnf GĂ€nge MenĂŒ in einem fĂŒnf Sterne Hotel bestellt und anschließend ging es dann ans Bezahlen und dann hat er dem Wirt gesagt, „Alles ist Brahman. Es gibt nur eine kosmische Wirklichkeit. Und das ganze Universum mit all seinen Teilen, einschließlich diesem Restaurant, gehört dem unsterblichen Brahman. Daher, mir gehört das Restaurant genauso wie jedem anderen auch und deshalb brauche ich auch nichts zu bezahlen.“ Und da die Geschichte noch etwas altertĂŒmlich sein soll, geht dann die Geschichte weiter. Dann nahm der Wirt einen Stock und schlug diesen Aspiranten grĂŒn und blau. Der Aspirant kehrt zurĂŒck zum Lehrer. Humpelnd und schmerzerfĂŒllt, geht er zum Lehrer und sagt, „Meister, deine Philosophie hat nicht geklappt.“ Der Meister lĂ€sst sich die Geschichte erzĂ€hlen und lacht und sagt, „Wer hat wen geschlagen? Wenn alles Brahman ist, dann hat Brahman sich selbst geschlagen. Warum kĂŒmmert dich das?“ Solange wir uns noch identifizieren mit dem Körper, gilt es, wir mĂŒssen uns um den Körper kĂŒmmern. Angenommen, wir identifizieren uns nicht mehr mit dem Körper, dann mag es sein, dass Karma irgendwo ablĂ€uft. Wer sich an die Bhumikas erinnert, von den sieben Bhumikas gibt es ja die sechste Bhumika, Padartha Bhavani, wo der Meister sich nicht mehr um seinen Körper kĂŒmmert, die Meisterin sich um nichts mehr kĂŒmmert, sondern es geschieht von selbst und es wird sich vom Karma um den Körper gekĂŒmmert. Er oder sie selbst spĂŒrt sich mehr oder weniger bestĂ€ndig im Unendlichen. Im Unterschied zu Asamshakti, wo auch schon Nirvikalpa Samadhi ist und der Meister, die Meisterin Doppelbewusstsein hat, zum einen sich sehr wohl um den Körper kĂŒmmern kann und die Pflichten erfĂŒllen kann und dennoch immer wieder die Einheit mit dem Unendlichen erfĂ€hrt. Oder es gibt eine andere Geschichte von Sankaracharya. Sankaracharya war zwar Swami und BegrĂŒnder des Dashanami Orderns, er hat eben auch das Mönchstum systematisiert und man kann sagen, eigentlich zehn Hauptorden begrĂŒndet, die dann in vier Hauptklöstern zusammengefasst wurden, die aber dann doch keine so enge Zusammengehörigkeit haben wie christliche Orden, da ist es sehr viel loser, bis so weit, dass die meisten gar nicht wissen, zu welchem Stammkloster sie eigentlich gehören. Aber Sankara war zwar ein Mönch und die meisten seiner SchĂŒler waren Swamis, aber eben nicht alle. Er hatte auch mal so einen König gehabt und bei dem hat er regelmĂ€ĂŸig Unterricht gehalten und hat zu dem König gesagt, „Dein Palast ist unwirklich und deine Elefanten sind unwirklich, dein Harem ist unwirklich, dein Reich ist unwirklich, hinter allem steckt nur Brahman. Höre auf, stĂ€ndig nach mehr zu streben. Höre auf, Kriege anzuzetteln, um mehr Ruhm zu bekommen. Dein Selbst ist das gleiche Selbst wie das Selbst von allen Königen um dich herum und das gleiche Selbst, wie alle von deinen Untertanen, deshalb höre auf, sie auszupressen mit den Steuern, sondern erkenne, dein Selbst ist eins mit dem Selbst von allen.“ Und dann, den König hat das irgendwann gewurmt. UrsprĂŒnglich wollte er ja lernen, aber so geht das halt öfters mit Aspiranten. Erst gehen sie zum Meister und sagen, „Meister, lehre mich.“ und danach Ă€rgern sie sich ĂŒber das, was der Meister sagt oder argumentieren und schimpfen mit dem Meister. Und der König hatte gedacht, „Jetzt habe ich genug von ihm.“ Und Sankara ist so jeden Morgen durch die gleiche Straße durchgegangen und zum König hin und so hat der König dort einen Elefanten wild gemacht und hat den Elefanten durch die Straße jagen lassen, dass der Sankara zertrampelt wird. Also, war schon nicht so ganz ohne. Gut, und Sankara, der war halt noch jung – ihr erinnert euch, er ist ja mit 32 gestorben, seine Hauptlehrperiode, wo er in die Außenwelt gegangen war, war zwischen 24 und 32, er ist viel gewandert – er war auch in guter physischer Konstitution, er ist also vor dem Elefanten weggerannt und dann auf einen Bauch hochgeklettert. Und dieser Baum war irgendwo, die obersten Wipfel waren direkt vor den GemĂ€chern vom König. Und manche sagen, der König hatte das beabsichtigt, der wollte ihn nicht umbringen. Jedenfalls der König sah ihn dort oben und dann fing er an zu lachen und sagte, „Oh Sankara, du lehrst, dass alles eins ist. Wieso bist du, der du eins bist mit dem Elefanten, vor dem Elefanten weggerannt?“ Dann antwortete Sankara, „Oh König, du hast noch nichts verstanden. Wer ist vor wem weggerannt? Und was ist ĂŒberhaupt passiert?“ Habt ihr verstanden? Also, in dem Traum ist es so, dass der Sankara weggerannt ist, aber eigentlich ist niemand vor irgendjemandem weggerannt. Aber innerhalb des Traums wird man spielerisch die Regeln des Traums befolgen und das heißt dann auch, wenn einen ein Elefant verfolgt, dann rennt man vor ihm weg und weil Mensch langsamer ist als Elefant, ist es klĂŒger einen Baum hoch zu kraxeln, wenn der Baum hoch und stark genug ist.

141. Teil der Niederschrift von VortrĂ€gen und Workshops aus einem Yogalehrer Ausbildungs-Seminar mit Sukadev Bretz bei Yoga Vidya Bad Meinberg. Thema dieses besonderen 9-tĂ€gigen Vedanta-Seminars aus dem Jahr 2008 war „Viveka Chudamani, das Kleinod der Unterscheidung, von Sankaracharya“. ErklĂ€rungen fĂŒr die Sanskrit AusdrĂŒcke findest du im Yoga Sanskrit Glossar. Dieser Blog ist nicht geeignet fĂŒr Yoga AnfĂ€nger. Er ist vielmehr gedacht fĂŒr Menschen, die sich in Yoga Philosophie, insbesondere Jnana Yoga, auskennen und regelmĂ€ĂŸig Meditation praktizieren, sich als spirituelle Aspiranten verstehen. Yoga AnfĂ€ngern wird das Yoga AnfĂ€nger-Portal empfohlen. FĂŒr fortgeschrittenere Aspiranten und Kenner der Materie gibt es hier Einsichten und Weisheiten der besonderen Art.

Bewusstsein ist unendlich – Brahman kenn keine Grenzen

Frage: „Warum ist Bewusstsein notgedrungen unendlich?“
Antwort: Angenommen, es gĂ€be etwas Endliches, dann wĂ€re das Endliche wahrnehmbar. Und dann gibt es jemanden, der das Endliche wahrnimmt. Und das, was wahrgenommen wird, ist damit nicht das Bewusstsein. Angenommen, es gĂ€be eine Grenze des Bewusstseins. Dann mĂŒsste es jemanden geben, der die Grenze des Bewusstseins wahrnimmt. Und der, der die Grenze des Bewusstseins wahrnimmt, kann nicht identisch sein mit der Grenze. Daher muss Bewusstsein unendlich sein. Deshalb, aus gutem Grund gibt es in keiner mir bekannten Sprache ein Plural von Bewusstsein.
Jede Nacht kommt das Thema Tiefschlaf, sogar mehrmals. Aber ich bin darauf jetzt nur kurz eingegangen. Ich bin mehr auf Wachen und TrĂ€umen eingegangen. Als nĂ€chstes, der Tiefschlaf, da gibt es einfach keine Welt. Also, wir schwanken zwischen Wachwelt, stĂ€ndig neuen Traumwelten und Tiefschlaf, wo es keine Welt gibt. Dann gibt es aber noch den vierten Bewusstseinszustand und das ist Samadhi, wo wir auch keine Welt wahrnehmen, aber dabei voll bewusst sind. Deshalb heißt es, Nirvikalpa Samadhi ist wie Tiefschlaf bei vollem Bewusstsein.

139. Teil der Niederschrift von VortrĂ€gen und Workshops aus einem Yogalehrer Ausbildungs-Seminar mit Sukadev Bretz bei Yoga Vidya Bad Meinberg. Thema dieses besonderen 9-tĂ€gigen Vedanta-Seminars aus dem Jahr 2008 war „Viveka Chudamani, das Kleinod der Unterscheidung, von Sankaracharya“. ErklĂ€rungen fĂŒr die Sanskrit AusdrĂŒcke findest du im Yoga Sanskrit Glossar. Dieser Blog ist nicht geeignet fĂŒr Yoga AnfĂ€nger. Er ist vielmehr gedacht fĂŒr Menschen, die sich in Yoga Philosophie, insbesondere Jnana Yoga, auskennen und regelmĂ€ĂŸig Meditation praktizieren, sich als spirituelle Aspiranten verstehen. Yoga AnfĂ€ngern wird das Yoga AnfĂ€nger-Portal empfohlen. FĂŒr fortgeschrittenere Aspiranten und Kenner der Materie gibt es hier Einsichten und Weisheiten der besonderen Art.

Der Jivanmukta, der Erleuchtete, der Heilige

Und so ist die Erfahrung eines Jivanmuktas, der Jivanmukti erreicht hat. Nirvikalpa Samadhi fĂŒhrt zu Jivanmukti, also lebendige Befreiung. Der lebendig Befreite ist weiter im luziden Traumbewusstsein. Er weiß, dass die Welt, wie er sie wahrnimmt, eine Traumwelt ist, er weiß aber auch, „Ich bin das unsterbliche Selbst. Alle anderen sind auch das unsterbliche Selbst und hinter allen steckt nur Brahman.“ Er kann dort jederzeit rausgehen und in Nirvikalpa Samadhi verharren, er kann aber auch jederzeit wieder in diese Traumwelt hineingehen als Jivanmukta. Dann ist manchmal die Frage, sollte man allen im Traum nicht helfen, aufzuwachen? Könnt ihr mal selbst ĂŒberlegen. Wenn ihr das nĂ€chste Mal trĂ€umt und aufgewacht seid, könnt ihr ĂŒberlegen, „Will ich jetzt aufgewacht bleiben oder noch mal probieren, in meinen Traum heute Nacht hineinzukommen, um dann jedem im Traum zu erzĂ€hlen, wach doch auf. Und erst, wenn alle in meinem Traum, alle zehn Milliarden Menschen, von denen ich im Traum getrĂ€umt hatte, aufgewacht sind, dann komme ich ins normale Leben zurĂŒck.“ Dann wĂ€rt ihr eine Weile beschĂ€ftigt. GlĂŒcklicherweise in unserem Traum ist so was gar nicht möglich, das Wachbewusstsein wird uns aus dem Traum irgendwann herausholen. Und so gibt es jenseits der Traumwelt, der Wachtraumwelt, gibt es Brahman, das Unendliche und das Ewige. Und es gilt, dass wir, solange wir im Traum sind, uns dessen bewusst sind, dass wir im Traum sind, dass alles eine Manifestation von Brahman ist, dass jeder, mit dem wir zu tun haben, nichts anderes ist als eine andere Traumgestalt, dass wir aber im Tiefsten eins sind mit dem anderen. So wie ein Traum fĂŒr den Wachen, fĂŒr den Menschen aus dem Wachzustand, irgendeine Bedeutung hat, die aber der Traummensch nicht verstehen kann. Die moderne Psychologie gibt ja viele GrĂŒnde, weshalb es gut ist, dass man trĂ€umt und weshalb es wichtig ist, dass man trĂ€umt. Aber die Traumgestalt weiß nicht, warum der, der trĂ€umt, trĂ€umt, aber er erfĂŒllt seinen Part. So Ă€hnlich, in dieser Wachwelt wissen wir auch nicht Hundertprozent, warum diese Welt so ist und was unsere Aufgaben sind. Wir leben unser Leben in dieser Traumwelt, fĂŒhren es so gut, wie wir können, aber lassen ganz – letztlich auch irgendwie – los und können das Ganze etwas entspannter angehen. Aber es gilt, unseren Part zu spielen, es gilt, ihn richtig zu spielen, es gilt, uns der Einheit von allen bewusst zu werden, bewusst zu werden, dass wir eins sind mit jedem, mit dem wir es zu tun haben, dem angenehmsten Zeitgenossen und dem unangenehmsten und es gilt auch letztlich, aufzuwachen. Das unterscheidet vielleicht den Wachzustand vom Traumzustand. Aus dem Traumzustand wacht man von selbst auf, aus diesem Wachzustand nicht ganz so. Wir können zwar auch im Traumzustand etwas dafĂŒr tun, um aufzuwachen. Wenn man irgendwie eine Ahnung hat, dass man trĂ€umt, dann kann es einem im Traum gelingen, aus dem Traum auch herauszukommen. Auch die Erfahrung hatte ich so ab und zu mal gemacht, wo irgendwo ein unangenehmer Traum ist, aber irgendwo weiß ich, „Das kann nicht richtig sein, das ist ein Traum und jetzt wache ich auf.“, dann gelingt es tatsĂ€chlich auch, aufzuwachen. Aber meistens wacht man ja einfach so auf. Und so ist es hier. Wenn wir uns bewusst werden, „Ich trĂ€ume, ich will aufwachen.“ dann können wir uns bemĂŒhen, aufzuwachen und wenn die Zeit reif ist, wachen wir auch tatsĂ€chlich auf.

104. Teil der Niederschrift von VortrĂ€gen und Workshops aus einem Yogalehrer Ausbildungs-Seminar mit Sukadev Bretz bei Yoga Vidya Bad Meinberg. Thema dieses besonderen 9-tĂ€gigen Vedanta-Seminars aus dem Jahr 2008 war „Viveka Chudamani, das Kleinod der Unterscheidung, von Sankaracharya“. ErklĂ€rungen fĂŒr die Sanskrit AusdrĂŒcke findest du im Yoga Sanskrit Glossar. Dieser Blog ist nicht geeignet fĂŒr Yoga AnfĂ€nger. Er ist vielmehr gedacht fĂŒr Menschen, die sich in Yoga Philosophie, insbesondere Jnana Yoga, auskennen und regelmĂ€ĂŸig Meditation praktizieren, sich als spirituelle Aspiranten verstehen. Yoga AnfĂ€ngern wird das Yoga AnfĂ€nger-Portal empfohlen. FĂŒr fortgeschrittenere Aspiranten und Kenner der Materie gibt es hier Einsichten und Weisheiten der besonderen Art.

Die Welt als Traum Gottes

Aber was ist das einzig Wirkliche hinter dem ganzen Universum des Traumes? Das einzig Wirkliche ist Brahman. Hinter der ganzen Traumwelt ist aber auch irgendwo eine Intelligenz, so eigenartig sie sich verhĂ€lt, dennoch, irgendwo hĂ€ngt es doch zusammen. Und so gibt es im Traum, kann man sagen, Ishwara, Gott, die Schöpferkraft des Traumes. Denn, wenn wir subjektiv im Traum drin sind, dann können wir ja die Welt nicht beeinflussen, sie lĂ€uft aber trotzdem ab. Man kann sagen, unser Wachbewusstsein manifestiert sich als Schöpfer-, Erhalter- und Zerstörungskraft im Traum, ist so etwas wie Ishwara dort. Dadurch entsteht eine Welt, die irgendwo auch nach GesetzmĂ€ĂŸigkeiten ablĂ€uft. Ich bin die gleiche Person, wie in allen Einzelseelen. Aber wann wissen wir ĂŒberhaupt, dass wir getrĂ€umt haben? Wir wissen es dann, wenn wir aufwachen. Wenn wir aufgewacht sind, dann wissen wir, „Ich habe nur getrĂ€umt.“ Und so Ă€hnlich, Hundertprozent sind wir, dass wir getrĂ€umt haben, dass wir jetzt, in diesem Moment, Wachbewusstsein trĂ€umen, wann sind wir dort Hundertprozent sicher? Wenn wir aus diesem Wachbewusstsein aufwachen. Und wie nennt sich dieses Aufwachen aus dem Wachbewusstsein? Nirwikalpa Samadhi oder wahres Jnana, wahres Wissen. Bis dahin können wir in dieser Analogie denken. Wir können uns bewusst machen, die ganze Welt, so wie sie ist, besteht letztlich aus Bewusstsein. Dieses Bewusstsein manifestiert sich scheinbar in Elektronen, Neutronen und Protonen, Energien, physische Energien und astrale Energien und dann gibt es einen subjektiven Geist und der schafft aus diesem noch mal ein eigenes kleines Universum und andere schaffen ihr Universum und dann kann man auch miteinander kommunizieren, aber alle Universen zusammen unterliegen irgendwo auch einer bestimmten GesetzmĂ€ĂŸigkeit und hinter dem ganzen manifesten, physischen Universums des Wachbewusstseins gibt es auch eine göttliche Kraft, die kann man Ishwara, Gott, nennen oder wie auch immer wir sie nennen wollen. Aber all das ist nur eine Manifestation von Brahman. Jetzt gibt es noch etwas, was man in der modernen Traumkunde weiß, das nennt sich luzides Traumbewusstsein. Luzides Traumbewusstsein heißt, man weiß, dass man trĂ€umt und trĂ€umt trotzdem weiter. So kann einem das TrĂ€umen interessante Erfahrungen schenken und wenn man weiß, dass man trĂ€umt, dann kann man auch den Traum ein bisschen verĂ€ndern. Manche von euch kennen das vielleicht, dass man vielleicht morgens aufwacht und es ist doch sehr frĂŒh und denkt, „Anstatt dass ich die Zeit jetzt gleich nutze, die zusĂ€tzliche Stunde fĂŒr eine zusĂ€tzliche Stunde Pranayama, will ich jetzt einfach noch mal so ein bisschen vor mich hindösen, auch, wenn ich ganz wach bin. Und dann in diesem Hindöszustand kann es einem passieren, dass man dann in so einen leichten Traumzustand abgleitet, aber man weiß, dass man trĂ€umt und dann kann man diesen Traumzustand auch so beeinflussen, wie man ihn gerne hĂ€tte. Oder wenn man aus einem unangenehmen Traum so halb aufgewacht ist, kann man den unangenehmen Traum noch schön zu Ende fĂŒhren. Also, wenn man weiß, dass man trĂ€umt, dann kann man ein bisschen amĂŒsierter den Traum anschauen. Man kann auf den Traum ein bisschen Einfluss nehmen. Man kann noch mal schauen, ob man die Traumwelt ein bisschen verĂ€ndern kann. Oder man kann aus dem Traum rausgehen.

Teil 103 der Niederschrift eines Vortrags im Rahmen eines Yogalehrer Ausbildungs-Seminars mit Sukadev Bretz bei Yoga Vidya Bad Meinberg. Thema dieses 9-tĂ€gigen Vedanta-Seminars war „Viveka Chudamani von Sankaracharya“. ErklĂ€rungen fĂŒr die Sanskrit AusdrĂŒcke findest du im Yoga Sanskrit Glossar. Dieser Blog ist nicht geeignet fĂŒr Yoga AnfĂ€nger. Er ist vielmehr gedacht fĂŒr Menschen, die sich in Yoga Philosophie auskennen und regelmĂ€ĂŸig Meditation praktizieren, sich als spirituelle Aspiranten verstehen. Yoga AnfĂ€ngern wird das Yoga AnfĂ€nger-Portal empfohlen. <

Nitya Anitya Viveka – Die Unterscheidung zwischen dem Ewigen und dem VergĂ€nglichen

Alles vergĂ€nglich. Daher Unterscheidung zwischen dem Ewigen und dem VergĂ€nglichen. Etwas bleibt gleich und das ist das Bewusstsein. Das bleibt in einem selbst gleich, das bleibt in den Kindern gleich, das bleibt in dem Partner gleich, selbst in dem, von dem man sich getrennt hat, es bleibt hinter allem gleich. Man soll nicht daran hĂ€ngen, das ist Viveka. Und wenn man das weiß, kann man die Welt leichter annehmen. Man kann sie mit LĂ€cheln annehmen. Sogar sein eigenes Leid kann man irgendwo annehmen. Mensch ist ja etwas sehr Komplexes. Man kann zum einen leiden. Eine Teilnehmerin hat mir irgendwo einen Zettel geschrieben, dass es ihr irgendwo nicht so gut geht – ich weiß jetzt nicht, wer es ist – und wenn jemand eine persönliche Frage hat, ist eigentlich am besten, ihr sprecht mich irgendwie nach dem Vortrag an oder man kann so sprechen, ihr könnt mir auch gerne einen Brief schreiben, aber ich kenne weder eure Namen noch eure Gesichter und ich kann jetzt auch nicht jeden einzelnen ansprechen. Aber man kann leiden und trotzdem Vedantin sein. Das ist paradox. Man kann auf der einen Seite in den Emotionen sein, man kann weinen, aber tief im Hintergrund kann man wissen, auch diese Emotion geht vorbei. Man wird nicht ewig weinen. Irgendwann wird auch das vorbeigehen und manchmal geht das sehr schnell vorbei und manchmal dauert es ein bisschen lĂ€nger. Das Ewige und das VergĂ€ngliche. Und ĂŒbrigens, auch angenommen, ihr befindet euch gerade in einem euphorischen GemĂŒtszustand, was gilt auch dort? Verhaftet euch nicht daran, auch der geht vorbei. Mag man auch nicht gerne. Jetzt hofft man, „Ja, jetzt habe ich es. Satchidananda Swarupoham, meine wahre Natur, Sein, Wissen und GlĂŒckseligkeit und jetzt bin ich zu neunzig Prozent GlĂŒckseligkeit, noch zehn Prozent mehr, dann bin ich dauerhaft glĂŒcklich.“ Aber wir mĂŒssen aufpassen. Samadhi und Befreiung heißt nicht Dauereuphorie. Zwar ist es schon so, dass die großen Meister mehrheitlich Freude ausstrahlen. Swami Sivananda sieht nicht nur auf den Bildern so aus, sondern es haben mir viele erzĂ€hlt. Verschiedene Menschen haben Verschiedenes ĂŒber Swami Sivananda erzĂ€hlt, was sie besonders an ihm fanden, alle haben gesagt, eines haben sie immer gesehen, er war jemand, der GlĂŒck ausgestrahlt hat und Freude. Aber er hatte auch körperliche Schmerzen gehabt. Und auch in einem Buch beschreibt der Swami Venkatesananda, einer der langjĂ€hrigsten SchĂŒler von Swami Sivananda war von einem tollwĂŒtigen Hund gebissen worden und hatte die Tollwut bekommen und wurde dann ins Krankenhaus gebracht. Und erst schien es so, als ob der wieder gesund wĂŒrde. Dann hat Swami Sivananda noch glĂŒcklicher ausgesehen als sonst. Und dann kam jemand und ist rein mit einem traurigen Gesicht und Swami Sivananda hat ihn angeschaut und hat gesagt, „Er ist tot?“ und dann hat der andere nur genickt. Und Swami Sivananda sah offensichtlich schockiert aus und irgendwo sehr traurig auch. Also, er war auch dieser Emotionen fĂ€hig, aber die ging dann bei ihm schneller vorbei. Am Abend wurde dann der Körper vorbeigebracht und dann wurde noch das Mantra gesungen und die Totenzeremonie, wie es fĂŒr einen Swami angemessen war, wurde gemacht. Und am nĂ€chsten Tag war Swami Sivananda wieder his usual self, also wieder normal aus diesem GlĂŒcksgefĂŒhl heraus. Bis wir diese höchste Erkenntnis haben, das höchste Jnana, bis dahin gehen wir ĂŒber Höhen und Tiefen, auf himmelhoch jauchzend folgt manchmal zu Tode betrĂŒbt und letztlich, mindestens bis zu Nirvikalpa Samadhi behalten auch Menschen ihr Temperament bei. Das ist auch etwas, was wichtig ist. Manchmal rede ich mir da den Mund fusselig, ich erzĂ€hle in diesem Sommer immer wieder das Gleiche, weil, Menschen haben unrealistische Erwartungen ans Yoga. Also angenommen, ihr habt eine Neigung zu himmelhoch jauchzen, zu Tode betrĂŒbt und ihr denkt, Yoga wĂŒrde euch zu einen dauerhaft gleichmĂ€ĂŸig glĂŒcklichen Menschen machen, werde ich euch enttĂ€uschen mĂŒssen. Das wird nicht funktionieren. Da braucht ihr nicht hinauszurennen. Vielleicht wird es euch gelingen, dass ihr diese Natur besser annehmen könnt. Vielleicht werdet ihr dann, wenn ihr gerade in diesem „zu Tode betrĂŒbt – Zustand“ seid, wissen, „Das geht vorbei, ist halt Temperament von mir. Und die Gedanken, die ich jetzt gerade habe, von Weltenschmerz“ und bei manchen sogar bis Selbstmordgedanken und –wunsch oder mindestens möglichst schnell sterben zu wollen oder vor allen wegzurennen oder sich in einem Mauseloch zu verkriechen oder was auch immer die Phantasie dabei ist oder diese Phantasien, dass alles schlimm ist und alles
 Ihr wisst, in einem anderen Teil des Geistes wisst ihr, „Mein Temperament ist gerade in dieser Weise manifestiert, wird vorbeigehen.“ Und dann kann man diesen Zustand von Weltenschmerz bewusst empfinden, man kann dennoch sich leicht davon lösen. Vielleicht kann man auch lernen, in diesem Zustand anders zu praktizieren, sodass man nicht ganz so tief fĂ€llt, denn oft fĂ€llt man deshalb besonders tief, weil man vorher himmelhoch jauchzend war und hat gedacht, „Das dauert jetzt ewig.“ Und dann, „Ach, Yoga bringt doch gar nichts. Alles umsonst. Alles schlecht. Jetzt habe ich Yoga geĂŒbt und es hat ĂŒberhaupt nichts gebracht.“ Und dann diese Sinnfrage. Das ist das, was es dann besonders schlimm macht. Wegen einer unrealistischen Erwartung. Stattdessen weiß man, „Ah, GemĂŒtszustand ist vergĂ€nglich. Ich habe Höhen und ich habe Tiefen. Ich kann auf die Tiefen vielleicht ein bisschen anders eingehen, dass sie nicht ganz so tief ist, aber ich habe auch nur eine beschrĂ€nkte FĂ€higkeit, auf meinen GemĂŒtszustand einzuwirken.“ Und so nimmt man das an und weil man es annimmt, wird es wieder nicht ganz so schlimm. Man kann auch noch vieles andere machen, aber ich halte es fĂŒr besonders wichtig, man nimmt sein Temperament an. Und dann gibt es solche, die sind insgesamt melancholisch, ein melancholischer GemĂŒtszustand. Und das heißt, dann hören sie, wie andere erzĂ€hlen, wie toll sie beim Mantrasingen in höhere GemĂŒtszustĂ€nde kommen und welche Erfahrungen Menschen in den Asanas und Pranayamas haben und wie tolle Naturerlebnisse sie haben und sagen, „Und ich?“ und dann hat man vielleicht die ein oder andere kleine schöne Erfahrung, aber es ist nicht so, wie andere das so erzĂ€hlen, euphorisch. Es gibt manche Menschen, die unglaublich euphorische Erfahrungen machen, wenn sie hier im Ashram sind und die Zeit danach. Und dann gibt es solche, die mehr gleichmĂŒtig sind usw. Dann könnt ihr euch noch weiter ĂŒberlegen, wie euer Temperament ist. Man kann es definieren in diesem alten Griechischen. Da gibt es sanguinisch, melancholisch, cholerisch, phlegmatisch. Man kann es mit Vata, Pitta und Kapha definieren. Man kann es nach dem DISG-Modell definieren. Da gibt es die Dominanten und die Innovativen und die Sozialen und die Gewissenhaften. Oder es gibt diese Big Five, von denen habt ihr vielleicht auch gehört. Extrovertiert, introvertiert ist das eine und das zweite ist auch gewissenhaft oder nicht gewissenhaft. Das nĂ€chste ist vertrĂ€glich, unvertrĂ€glich, Offenheit oder nicht Offenheit. Und auch das ist bis zu einem gewissen Grade angeboren. Ein bisschen was kann man Ă€ndern. Und vermutlich, mit viel Anstrengung, kann man mehr verĂ€ndern. Und ĂŒber zehn Leben können wir sehr viel verĂ€ndern. Aber ihr braucht nicht warten. Ihr mĂŒsst euren GemĂŒtszustand nicht verĂ€ndern, um die Selbstverwirklichung zu erreichen. Und das ist wiederum die gute Nachricht. Ihr könnt bis zu einem gewissen Grade Einwirkung haben und deshalb macht man ja Asanas und Pranayama und Meditation und mit mehr Prana ist vieles mehr ertrĂ€glich, vor allem sein eigener GemĂŒtszustand und auch die GemĂŒtszustĂ€nde der anderen um einen herum, aber all das ist dennoch in der VerĂ€nderung begriffen. Und das Beste wĂ€re zu sehen, die Unterscheidung zwischen dem VergĂ€nglichen und dem Ewigen. Und damit hĂ€ngt dann eng zusammen, die Unterscheidung zwischen dem Selbst und dem Nicht-Selbst. „Ich bin nicht dieser Körper. Ich tue eine Menge fĂŒr diesen Körper, aber ich bin nicht dieser Körper.“ und was wir im Yoga machen, ist ja eine ganze Menge. Asanas, Pranayama, gute ErnĂ€hrung. Wir schleppen ihn manchmal an die frische Luft und setzen ihn auf ein Fahrrad und bewegen die Beine, man schlĂ€ft gesund und probiert alle möglichen gesunden Tees und KrĂ€uter und dieses und jenes, all das machen wir fĂŒr dieses Ding dort hier. Was aber mehr ist als ein Ding, es ist ein Organismus und es ist gut, sich darum zu kĂŒmmern, nur, „Ich bin nicht der Körper.“ Körper ist in VerĂ€nderung begriffen. Wir haben eine gewisse Aufgabe und Verantwortung fĂŒr diesen Körper. Ähnlich wie, ich habe auch ein Fahrrad und ich kĂŒmmere mich auch ums Fahrrad. Vor kurzem habe ich erfahren, man muss die Reifen auf mindestens 3,5 Bar oder so Ă€hnlich aufpumpen und ein Grund, weshalb die MĂ€ntel meiner FahrrĂ€der alle ein bis zwei Jahre ausgetauscht werden mussten, war, ich habe die nicht ausreichend aufgepumpt. Jetzt einmal alle zwei Wochen fahre ich zur Tankstelle und sorge dafĂŒr, dass dort mindestens 3,5 Bar oder so Ă€hnlich ist und hoffe, dass dann nicht so hĂ€ufig die MĂ€ntel platzen bei den Reifen. Ich fahre viel Fahrrad. Und so kĂŒmmert man sich um alles Mögliche. Und einmal im Jahr, entweder muss man das Fahrrad generalĂŒberholen lassen oder ich bringe es dann zu irgendeinem Laden und der schmiert dann alles und reinigt alles und tauscht alles Mögliche aus. Und dann kann man mit dem Fahrrad lĂ€nger umgehen. So Ă€hnlich hat man einen Pranakörper und um den muss man sich auch kĂŒmmern und dafĂŒr sorgen, dass man mehr Prana hat. Mehr Prana hilft dann auch, dass die Emotionen anders sind und dass der Geist klarer ist und dann funktioniert das auch mit der Viveka ein bisschen einfacher. „Aber all das bin ich nicht.“ Es ist vergĂ€nglich und da mĂŒssen wir auch immer aufpassen und deshalb werfen manchmal reine Vedantins den ganzheitlichen Yogis etwas vor, nĂ€mlich, dass sie sich zu sehr an die Mittel klammern und zu sehr mit ihren Upadhis beschĂ€ftigt sind und weniger sich um ihr höchstes Selbst kĂŒmmern. Also, ich bin einer, der den ganzheitlichen Yoga propagiert, aber ich sehe manchmal auch die Schwierigkeiten.

 

70. Teil der Niederschrift von VortrĂ€gen und Workshops aus einem Yogalehrer Ausbildungs-Seminar mit Sukadev Bretz bei Yoga Vidya Bad Meinberg. Thema dieses besonderen 9-tĂ€gigen Vedanta-Seminars aus dem Jahr 2008 war „Viveka Chudamani, das Kleinod der Unterscheidung, von Sankaracharya“. ErklĂ€rungen fĂŒr die Sanskrit AusdrĂŒcke findest du im Yoga Sanskrit Glossar. Dieser Blog ist nicht geeignet fĂŒr Yoga AnfĂ€nger. Er ist vielmehr gedacht fĂŒr Menschen, die sich in Yoga Philosophie, insbesondere Jnana Yoga, auskennen und regelmĂ€ĂŸig Meditation praktizieren, sich als spirituelle Aspiranten verstehen. Yoga AnfĂ€ngern wird das Yoga AnfĂ€nger-Portal empfohlen. FĂŒr fortgeschrittenere Aspiranten und Kenner der Materie gibt es hier Einsichten und Weisheiten der besonderen Art.

Befreiung, Erlösung und Selbstverwirklichung

Frage: Der Wunsch nach Befreiung und der Wunsch nach Selbstverwirklichung, ist das das gleich oder etwas Unterschiedliches?
Vom vedantischen Standpunkt ist der Wunsch nach Selbstverwirklichung und Befreiung das Gleiche. Letztlich, der Wege sind viele, der Wahrheit ist eins. Worte sind viele, aber Wahrheit ist eins. Selbstverwirklichung, Erlösung, Moksha, Nirvikalpa Samadhi, höchste Erkenntnis, Unio Mystica, Nirwana – all das bedeutet das Gleiche. Also, Wunsch nach Befreiung, Wunsch nach Gottverwirklichung, Wunsch nach Selbstverwirklichung, Wunsch nach Nirvikalpa Samadhi – im Grunde ist alles das Selbe, es ist nur Frage der Worte. Manche Menschen wollen nicht den Ausdruck Befreiung, aber Selbstverwirklichung finden sie gut. Manche finden den Ausdruck Selbstverwirklichung nicht so gut, weil er ja auch zwei Hauptbedeutungen hat: Im Kontext der humanistischen Psychologie heißt Selbstverwirklichung irgendwo sich selbst kennenlernen, sich selbst anzunehmen, seine Talente zum Vorschein zu bringen und dem zu folgen, was irgendwo tief im Inneren angelegt ist, ein authentisches, selbstbestimmtes Leben zu fĂŒhren. Das ist der humanistische Begriff der Selbstverwirklichung. Im Yoga meint man ja damit etwas anderes. Wir wollen unser wahres Selbst verwirklichen und das ist jenseits von allen Talenten und Möglichkeiten und so weiter. In diesem höheren Sinn, im spirituellen Sinn das Wort „Selbstverwirklichung“ verstanden, ist es gleichbedeutend mit dem anderen. Dann ist es eine Frage, wie man es nimmt.

Teil 41 der Niederschrift eines Vortrags im Rahmen eines Yogalehrer Ausbildungs-Seminars mit Sukadev Bretz bei Yoga Vidya Bad Meinberg. Thema dieses 9-tĂ€gigen Vedanta-Seminars war „Viveka Chudamani von Sankaracharya“. ErklĂ€rungen fĂŒr die Sanskrit AusdrĂŒcke findest du im Yoga Sanskrit Glossar. Dieser Blog ist nicht geeignet fĂŒr Yoga AnfĂ€nger. Er ist vielmehr gedacht fĂŒr Menschen, die sich in Yoga Philosophie auskennen und regelmĂ€ĂŸig Meditation praktizieren, sich als spirituelle Aspiranten verstehen. Yoga AnfĂ€ngern wird das Yoga AnfĂ€nger-Portal empfohlen.